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OndoSense

Über das Projekt:

Die präzise und vollständige Überwachung und Steuerung von modernen Produktionsanlagen stellt eine große Herausforderung dar. Insbesondere bei Staub, Dampf oder starkem Streulicht werden optische Sensoren unzuverlässig. Vernetzungsfähige und hochpräzise Radarsensoren sind davon nicht betroffen bisher jedoch nicht verfügbar. Wichtige Produktionsbereiche können daher nur unzureichend überwacht werden.

 

OndoSense wird netzwerkfähige Millimeterwellen-Radarsensoren zur Prozess- und Qualitätskontrolle für industrielle Produktionsbereiche entwickeln, produzieren und vermarkten. Diese Radarsensoren werden für Industrie 4.0 dringend benötigt. Durch intelligente Vernetzung der Radarsensoren werden ganze Wertschöpfungsketten optimiert.

Das Team

Das Gründerteam von OndoSense setzt sich aus 3 Personen zusammen. Dr.-Ing. Mathias Klenner, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernhard Schöne und Dr.-Ing. Axel Hülsmann werden Gesellschafter des zu gründenden Unternehmens, wobei die beiden erstgenannten außerdem die Funktion des Geschäftsführers übernehmen.

 

Dr.-Ing. Mathias Klenner, mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, arbeitete von September 2012 bis Oktober 2017 in der Gruppe Mikroelektronik-Systeme des Fraunhofer Instituts für angewandte Festkörperphysik (IAF). Dabei forschte er unter anderem an Millimeterwellensystemen und Radarsignalverarbeitung. Er beherrscht die technische Grundlage, auf welche das Unternehmen aufbaut und hat außerdem bereits strategische Erfahrung als Koordinator und in der Akquise von öffentlich geförderten Verbundforschungsprojekten gesammelt. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachzeit-schriften und präsentierte seine Forschungsergebnisse auf internationalen Konferenzen. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Promotion wurde sein Arbeitsvertrag mit dem Fraunhofer IAF zum 30.09.2017 aufgehoben, um den Fokus voll auf das Projekt OndoSense legen zu können.

 

Dipl.-Wi.-Ing. Bernhard Schöne stellt durch sein Studium mit den wirtschaftlichen Schwerpunkten Unternehmensgründung und Marktforschung den ökonomischen Part des Teams. Durch die technischen Studienschwerpunkte Mikroelektronik und Nachrichtentechnik ist es ihm zudem möglich als Bindeglied zwischen Technik und Wirtschaft zu fungieren. Seine Berufserfahrungen im Bereich Wissensmanagement werden dem Unternehmen bei der Etablierung neuer Kommunikations- und Wissensspeicherungssysteme zugutekommen. Zugunsten der OndoSense Gründung legte er seine Beratertätigkeit im Juli 2017 nieder.

 

Dr.-Ing. Axel Hülsmann wird seine langjährige technische und betriebswirtschaftliche Erfahrung im Projektmanagement einbringen. Er verfügt über umfangreiche Kompetenz bei der Entwicklung von hochfrequenten Schaltungen. Aufgrund seiner Tätigkeiten als Gruppenleiter und Abteilungsleiter am Fraunhofer IAF, sowie seiner Erfahrung als Entwicklungsleiter bei den Firmen MergeOptics und Z-Laser verfügt Dr. Hülsmann über ein fundiertes Wissen im Bereich Millimeterwellensysteme. Er entwickelte viele der hier zum Einsatz kommenden Technologieschritte selbst oder hat die Entwicklung in Teams betreut. Außerdem kann er auf ein breites Netzwerk direkter Kontakte zurückgreifen und sich gezielt in die Kundenakquise für OndoSense einbringen.

 

Das Gründerteam kann mit seiner heterogenen Struktur somit weite Teile der Anfallenden Aufgaben in den ersten Jahren abdecken und ist lediglich im Rahmen der Skalierung auf weitere Mitarbeiter angewiesen, um größere Stückzahlen an Sensoren herzustellen und zu vermarkten

Die Idee

1. Produktvorstellung

 

Die präzise und vollständige Überwachung und Steuerung von modernen Produktionsanlagen stellt eine große Herausforderung dar. Insbesondere bei Staub, Dampf oder starkem Streulicht werden optische Sensoren unzuverlässig. Vernetzungsfähige und hochpräzise Radarsensoren sind davon nicht betroffen bisher jedoch nicht verfügbar. Wichtige Produktionsbereiche können daher nur unzureichend überwacht werden.

 

OndoSense wird netzwerkfähige Millimeterwellen-Radarsensoren zur Prozess- und Qualitätskontrolle für industrielle Produktionsbereiche entwickeln, produzieren und vermarkten. Diese Radarsensoren werden für Industrie 4.0 dringend benötigt. Durch intelligente Vernetzung der Radarsensoren werden ganze Wertschöpfungsketten optimiert.

 

2. Marktsituation

 

Durch die wachsende Automatisierung im Bereich der industriellen Produktion nimmt die berührungslose präzise Objekterfassung einen immer höheren Stellenwert ein. Aktuell werden hier mangels Alternative optische Verfahren genutzt, die bei Rauch, Dampf und Staubaufkommen jedoch nur schlecht bis gar nicht funktionieren. OndoSense bietet mit hochpräziser Radarmesstechnik eine robuste Lösung, die auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

 

Mit einem Sensor für die präzise Objektvermessung wird das erste Marktsegment, die Stahlbranche, angegangen, die ein Marktvolumen von 30 Mio. Euro jährlich in Europa und 250 Mio. Euro jährlich weltweit hat. Der für OndoSense interessante Gesamtmarkt Prozesskontrolle und Qualitätsüberwachung im Bereich Industrie 4.0 wurde 2016 auf 1,1 Mrd. € geschätzt . Bei der industriellen Distanzmessung erwarten Experten ein Marktwachstum von 23% .

 

Für die OndoSense-Radarsensoren gibt es derzeit noch keine direkten Wettbewerber. Langfristig zielt das Geschäftsmodell darauf ab, Basissensoren in großen Stückzahlen herzustellen, die dann via Software angepasst und zu intelligenten Netzwerken verknüpft werden. Damit können vielfältige Anwendungen, wie die Personendetektion in gefährlichen Produktionsumgebungen oder die Objekterkennung durch dielektrische Mate-rialien angeboten werden. Zudem werden weitere hardwaretechnische Anpassungen für Spezialanwendungen offeriert.

 

3. Ziele & Strategien

 

Forschung und Entwicklung:

Das Unternehmen soll am 22.01.2018 gegründet werden. Da das Produkt im Highend-Bereich angesiedelt wird, ist eine umfangreiche Entwicklung notwendig. In der Vorgründungsphase wurden hierfür bereits einige Arbeiten durchgeführt. Da die Anschaffung präziser Messgeräte erst nach der Gründung erfolgen kann ist zunächst eine 14-wöchige Entwicklungsphase geplant. Die Kosten belaufen sich bis zum Ende des Zeitraums auf voraussichtlich 30.000 €.

 

Marktphase:

Das Highend-Produkt soll zu einem Preis angeboten werden, der sich, hinsichtlich der Konkurrenzangebote, im oberen Drittel befindet. Aufgrund der erhöhten Ausgaben für die Produktentwicklung und Generierung von zunächst noch kleineren Umsätzen, wird erst ab dem dritten Jahr ein positiver Cashflow erwartet. In den ersten Jahren wird mit einem Umsatzwachstum von über 40% gerechnet.

Standort: Freiburg
Gründungsjahr: 2017