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Über das Projekt:

Bienen retten mit künstlicher Intelligenz

Das Team

Katharina Schmidt ist unsere Bienenexpertin. Sie führt in vierter Generation die Familientradition der Imkerei fort. Derzeit beschäftigt sie drei Königinnen und knapp 100.000 fleißige Mitarbeiterinnen. Ihre Bienenstöcke stehen an der Hochschule Karlsruhe und auf dem Gelände der Hoepfner Burg.

Sie hat einen Master in International Management und arbeitet an einem Forschungsprojekt im Bereich Gründung und digitale Geschäftsmodelle.

 

Frederic Tausch ist unser Experte für Machine Learning. Er hat Freude am Programmieren und Gründungserfahrung aus seiner Zeit in der Pioniergarage.

In seiner Freizeit trifft man ihn auf Hackathons in ganz Europa. Zu seinen bisherigen Projekten zählt die Entwicklung eines neuronalen Netzes zur Erkennung von Kratzern im Autolack. Er studiert Informatik am Karlsruher Institute of Technology.

 

Matthias Diehl ist unser Hardware-Guru. Es gibt nichts was er nicht bauen kann. Matthias hat sein eigenes Protoyping Labor, wo er in seiner Freizeit schweißt, lötet und fräst. Zu seinen bisherigen Projekten zählt die Umrüstung eines Smart auf Elektro. Nebenbei sammelt er CNC Fräsen.

Seit kurzem promoviert er im Bereich Elektrotechnik am Karlsruher Forschungszentrum Informatik.

 

Die Idee

Unser Ziel ist der Erhalt der biologischen Vielfalt. Ungewissheit über die Konsequenzen menschlicher Einflüsse bei der Gestaltung urbaner und ländlicher Lebensräume soll kein Grund mehr für den Verlust von Biodiversität sein.

Deshalb wollen wir ein Werkzeug kreieren, das Daten bereitstellt, mit denen nachhaltigere Entscheidungen bei der Gestaltung von Grundstücken, Städten, Kommunen und landwirtschaftlich genutzten Flächen getroffen werden können.

 

Wir haben einen Apparat entwickelt, der die Bienen bei Betreten und Verlassen ihrer Bienenstöcke visuell erfasst. Unsere intelligente Software wertet die generierten Bilddaten mit Hilfe neuronaler Netze aus. Wir können Erkennen ob die Bienen am Ende des Tages wieder nach Hause kommen, ob sie genug zu fressen finden, wann sie schwärmen und wie sich das Trachtangebot im Jahresverlauf verändert. Damit helfen wir Imkern schnell und minimal invasiv zu arbeiten. Darüber hinaus wollen wir den Belastungsgrad der Völker mit der Varroamilbe erkennen, einer der Hauptursachen des Bienensterbens.

Mit Hilfe der Aggregation der Daten aus vielen Bienenstöcken können Implikationen von Maßnahmen aus der Landwirtschaft oder der Infrastrukturplanung, welche sich auf das Ökosystem auswirken, sichtbar gemacht werden. Durch die Auswertung schaffen wir Verständnis für die synergetischen Beziehungen zwischen Bienen und Natur. Die gewonnenen Informationen eignen sich darüber hinaus als Indikator für die Gesundheit des Ökosystems. Wir wollen sie für das Treffen nachhaltiger Entscheidungen im Sinne der Umwelt nutzbar machen.

 

Standort: Karlsruhe
Gründungsjahr: 2018