Für Gründerin Claire Common ist Mode weit mehr als ein ästhetisches Ausdrucksmittel – sie ist ein Werkzeug gesellschaftlicher Aufklärung. Mit ihrem gleichnamigen Start-up möchte sie Bewusstsein schaffen, Vorurteile abbauen und Inklusion als Bereicherung sichtbar machen. „Menschen mit Behinderung werden noch viel zu selten mitgedacht – Inklusion gilt oft als Bürde statt als Chance“, sagt sie. Neben ihrem Label engagiert sich Claire auch als Speakerin und Trainerin. Sie hält Workshops und Vorträge zu Inklusion, Diversität und Leadership in Unternehmen und unterstützt Organisationen dabei, Vielfalt fest in ihre Strukturen einzubinden. Ihr Ansatz: gelebte Inklusion führt zu innovativeren, resilienteren und menschlicheren Teams.
Mode als Sprache des gesellschaftlichen Wandels
Claire Common nutzt Mode als Medium, um Werte zu vermitteln und gesellschaftliche Veränderung anzustoßen. Ihre Designs sollen für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und ein neues Verständnis von Teilhabe stehen. Dabei verfolgt sie ein nachhaltiges Konzept – mit minimalistischen, langlebigen Designs, recycelbaren Stoffen und abgewandelten Schnitten ist ihre Mode auch an die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen angepasst. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet: 2022 erhielt sie den IDEENSTARK-Preis des Landes Baden-Württemberg, 2024 folgte der Mannheimer Existenzgründerpreis (MEXI).
Gründen mit Haltung – Menschen im Mittelpunkt
Für Gründerin Claire Common bedeutet Unternehmertum Freiheit, Verantwortung und Haltung. Erfolg misst sie nicht allein an wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern daran, ob ihre Arbeit Menschen inspiriert und bewegt. Sie möchte zeigen, dass soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig verstärken können. Ihr Appell an andere Gründerinnen ist klar: „Vertraut auf Euer Bauchgefühl und bleibt flexibel. Es ist Zeit, Eure großartigen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.“
Design als sozialpolitische Bewegung
Claire versteht sich selbst als sozialpolitische Designerin, die Mode als gesellschaftliches Werkzeug begreift. Ihr Label ist Ausdruck ihrer persönlichen Erfahrungen mit Barrieren und ihrer Vision einer inklusiven Zukunft. Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit von einem Netzwerk aus Menschen mit Behinderung sowie Menschen mit Migrationsgeschichte. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass Inklusion kein Randthema ist, sondern Teil einer modernen, verantwortungsvollen Wirtschaft.
Weitere Informationen:
www.clairecommon.de
