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Start-up BW local Landeswettbewerb für
gründungsfreundliche Kommunen
Start-up BW local Landeswettbewerb für
gründungsfreundliche Kommunen

Teilnahmebedingungen Start-up BW local

Stand: 16.01.2018

Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus den Teilnahmebedingungen des Landeswettbewerbs „Start-up BW local – Gründungsfreundliche Kommune“.

Zur aktuellen Version der vollständigen Teilnahmebedingungen gelangen Sie Hier.

 

Teilnahmeberechtigte

Antragsberechtigt sind Gemeinden, Städte, Landkreise und (inter-)kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene, sofern letztere überwiegend in öffentlicher Hand sind und die grundlegenden Aufgaben der kommunalen Wirtschaftsförderung wahrnehmen. Die Antragstellung von interkommunalen Projekten ist ausdrücklich erwünscht.

Art, Umfang und Höhe der Förderung

Gefördert wird in der 1. Stufe die Inanspruchnahme von externen Coaching- und Moderationsleistungen zur Konzeptentwicklung einschließlich der Durchführung von Workshops. Der förderfähige Höchstsatz für diese externen Leistungen beträgt 100 EUR pro Stunde (netto) bei einer maximalen Förderhöhe von 2.500 EUR (brutto) pro Antragsteller. Die Mehrwertsteuer wird bei vorsteuerabzugsberechtigten Antragstellern nicht bezuschusst. Coaching- und/ oder Moderationsleistungen können auf Landkreisebene bzw. bei einer interkommunalen Zusammenarbeit auch von mehreren Akteuren im Verbund in Anspruch genommen werden. Die maximale Förderhöhe beträgt in diesem Fall 5.000 EUR (brutto). Darüberhinausgehende Leistungen müssen aus Eigenmitteln bestritten werden.

Als Dienstleister akzeptiert werden externe Anbieter von Beratungs-, Moderations-, und Coachingdienstleistungen, die in keiner gesellschaftsrechtlichen Verbindung mit dem Antragsteller stehen.

Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung gewährt.

Teilnahmeberechtigt an der 2. Stufe sind auch Akteure der kommunalen Ebene, welche die Förderung aus Stufe 1 nicht in Anspruch genommen haben. Eine rechtzeitige Anmeldung bis zum 6. April ist erforderlich.

Sonstige Förderbestimmungen

Die Förderung des Wirtschaftsministeriums ist eine freiwillige Leistung, für die nur in begrenztem Umfang Landeshaushaltsmittel zur Verfügung stehen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Erteilung eines Zuwendungsbescheids und auf Kostenübernahme. Auch bei vollständiger Erfüllung der hier genannten Kriterien, liegen Form und Umfang der Beteiligung in der Auswahlentscheidung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Entscheidend ist das Datum des Antragseingangs (Windhundprinzip).

Der Antrag ist online im Zeitraum vom 18. Januar bis 06. April 2018 möglichst frühzeitig einzureichen.

Die Erstellung des Konzepts findet nach dem Erhalt des Bewilligungsbescheids bis zum 30.07.2018 statt.

Die Bewilligung erfolgt durch Zuwendungsbescheid, der den Bewilligungszeitraum (=Durchführungszeitraum) festlegt. Das Wirtschaftsministerium beteiligt sich nur an Ausgaben, die im festgelegten Bewilligungszeitraum entstanden sind. Das bedeutet, dass Aufträge erst ab Erhalt des Bewilligungsbescheides vergeben bzw. entsprechende Leistungsverträge abgeschlossen werden dürfen. Angebote und Kostenvoranschläge dürfen demgegenüber bereits vor Entscheidung und Bewilligung eingeholt werden, damit der Ausgabenplan möglichst realistisch aufgestellt werden kann.

Grundlagen für die Zuwendungsbestimmungen sind die §§ 23 und 44 LHO, die Verwaltungsvorschriften sowie die Regelungen des Landes­verwaltungs­verfahrens­gesetzes hierzu.

Der Bewilligung werden die ANBest-K zugrunde gelegt.


Verfahren

Der Bewerbungsprozess erfolgt im Antragszeitraum (18.01.2018 – 06.04.2018) ausschließlich online über das Antragsformular auf www.startupbw.de/local. Dies gilt sowohl für die Teilnahme an der 1. Stufe als auch an der 2. Stufe.

Die Abrechnung der 1. Stufe erfolgt nach Durchführung der Beratung. Die Endabrechnung ist bis 2 Monate nach der Beratung bzw. bis spätestens 30. September 2018 per Post beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einzureichen.

Alle Ausgaben sind durch Rechnungen Dritter zu belegen.

Ebenfalls ist eine Kurzdarstellung des erarbeiteten Konzepts (Sachbericht, max. 10 DIN A4-Seiten) beizufügen.