Wir haben Rosa ein paar Fragen zu ihrem Start-up gestellt.
Was macht Dein Start-up genau?
ECOTRII ist ein innovativer Klimaschirm für den urbanen Raum, der beschattet, begrünt und Aufenthaltsqualität schafft. Unsere Lösung kombiniert Wasserverdunstung, Schatten und smarte Technik, um die Auswirkungen des Klimawandels in Städten dort aktiv zu mildern, wo kein Baum gepflanzt werden kann.
Was ist die große Vision Deines Start-ups?
Die Vision meiner Mitgründerin Miriam Köpf und mir ist es, Städte weltweit klimafreundlich, resilient und lebenswert zu gestalten. Mit ECOTRII möchten wir einen neuen Baustein für urbane Klimaanpassung dort schaffen, wo Bäume nicht gepflanzt werden können oder zu lange brauchen, um ausreichend Schatten zu spenden.
Was hat Dich zur Gründung motiviert?
Der Klimawandel ist spürbar – besonders in Städten. Die Motivation war, nicht nur theoretisch über Lösungen zu sprechen, sondern eine konkrete Antwort auf die akuten Probleme unserer Zeit zu schaffen, wie der Herausforderung der urbanen Hitzebelastung. Außerdem bin ich Mutter zweier fantastischer Töchter und wünsche mir für sie eine lebenswerte Zukunft.
Was war bislang Deine größte Herausforderung als Gründerin und wie konntest Du diese lösen?
Die größte Herausforderung ist noch immer, unsere Vision in ein marktreifes Produkt zu übersetzen – technisch, wirtschaftlich und gestalterisch. Wir haben interdisziplinär gearbeitet, ein Reallabor gebaut und Nutzende früh eingebunden. Der Schlüssel liegt darin, Fehler zuzulassen, an sich zu glauben und die Bereitschaft zu zeigen, stetig Neues zu lernen. Glücklicherweise ist das meine zweite Gründung. Außerdem durfte ich im Angestelltenverhältnis viele Jahre als Intrapreneurin wirken und habe dort unternehmerisches Denken und Handeln gelernt.
Was motiviert und begeistert Dich daran, Gründerin zu sein?
Ich liebe es, zu lernen, auszuprobieren und Lösungen zu entwickeln. Als Gründerin kann ich Dinge aktiv verändern, gestalten und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Mich begeistert am Gründen die Verbindung aus kreativem Denken, unternehmerischer Freiheit und nachhaltiger Verantwortung.
Welchen motivierenden Appell möchtest Du an andere Frauen weitergeben, die überlegen, ein eigenes Start-up zu gründen?
Glaub an Deine Idee, auch wenn andere zweifeln, und suche Dir Mentor:innen mit Erfahrung. Vernetze Dich mit Gleichgesinnten und trau Dich auch, Dinge und Ideen wieder zu verwerfen und neu zu beginnen.
Weitere Informationen:
www.ecotrii.de
