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Deutsch-französischer Hub für Industrie 4.0 auf der Viva Technology 2019

Datum:
Kategorie:
International

Die VIVA TECHNOLOGY ist das wichtigste Event für Start-ups und Innovationsakteure in Frankreich. Die vierte Ausgabe fand vom 16. bis 18. Mai 2019 auf dem Pariser Messegelände Porte de Versailles statt.

Auf einem Gemeinschaftsstand präsentierten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Technische Universität München (TUM), die Universität Passau, die technische Hochschule Arts et Métiers, das Institut Mines-Télécom (IMT), die französische Hochschule INSA Lyon, die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer sowie die Deutsch-Französische Hochschule länderübergreifende Kooperationsprojekte in den Bereichen Bildung und Innovation. Diese acht Akteure stellten ihr Know-how und ihre Aktivitäten im Bereich Industrie 4.0 vor. Zudem konnten sich 26 Start-ups erfolgreich präsentieren zu Themen wie Künstliche Intelligenz im Bereich Industrie 4.0, Big Data, Industrial Blockchain, Advanced Manufacturing, AR und VR, sicheres Internet of Things, Mobilität und Energie, Predictive Maintenance und Cybersicherheit.

Frau Dorothee Bär, die deutsche Staatsministerin für Digitalisierung und Prof. David Capitant, Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule und Professor an der Pariser Sorbonne, eröffneten den Stand. Namhafte Personalitäten besuchten den Stand und gingen ins Gespräch mit den Deutsch-Französischen Akteuren und ausgewählten Start-ups: der deutsche Botschafter Dr. Nikolaus Mayer-Landrut, der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung Pierre Moscovici, Frankreichs Staatssekretär für Digitales Cédric O, die ehemalige Ministerin für europäische Angelegenheiten Nathalie Loiseau, die Schweizer Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation Prof. Martina Hirayama, der Prinz Constantijn van Oranje-Nassau Prinz der Niederlande, eine Delegation von Frankreichs Senatoren sowie Vertreter des Landes Baden-Württemberg (Baden-Württemberg International und StartupConnect Ortenaukreis).

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Arts et Métiers präsentierten dabei das von ihnen gegründete „French-German Institute for Industry of the Future“ und ihre Forschungsarbeiten auf den Gebieten Virtual and Augmented Reality, Production Systems, Advanced Manufacturing Processes und Robotics. Die vier Start-ups des KIT, die ausgewählt wurden, agieren in den Bereichen User Experience / UX (Unsertimes Solutions GmbH), Mensch-Maschinen-Interaktion und Gestensteuerung (Kinemic GmbH), Mikrofluidik und Miniaturaktorik (Memetis GmbH), medizinische Hilfestellung (Zana GmbH) sowie innovative chemische Energieumwandlung (Ineratec GmbH). Aus der Arts et Métiers ParisTech präsentierten Start-ups innovative Lösungen für Drohnenbeschilderungen, Druck von kundenspezifischen Implantaten, KI in Kombination mit der Geolokalisierung und für Mechatronik. Die Start-ups des French-German Institute for Industry of the Future hatten zwei Mal die Gelegenheit, auf dem Präsentationsbereich des Gemeinschaftsstands vor einem Fachpublikum zu pitchen.

Bildquelle: Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

Auf dem Bild: Vertreterinnen und Vertreter des KIT auf der Viva Technology (Prof. Thomas Hirth, Vize-Präsident Innovation und Internationales, Prof. Orestis Terzidis, Thomas Neumann und Dr. Manuella Werp) mit Start-ups des KIT: Ineratec GmbH, Kinemic GmbH und Zana GmbH