„Start-up BW Local“ gewinnt deutschen Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreises 2020 – Teilnahmefrist des Landeswettbewerbs bis 31. Juli verlängert

Datum:
Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbs Start-up BW Local mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ hat den deutschen Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreises 2020 (EEPA) gewonnen und zieht in das europäische Finale des Wettbewerbs ein. Kommunen können sich bis zum 31. Juli für die Teilnahme am Landeswettbewerb Start-up BW Local anmelden.

„Gründungsförderung ist jetzt wichtiger denn je. Frische Ideen und neue Konzepte können dazu beitragen, unsere Wirtschaft auf die Zukunft auszurichten. Unserem Ziel, den attraktiven Gründungsstandort Baden-Württemberg sichtbarer zu machen, sind wir mit dem Einzug in das Finale des Europäischen Unternehmensförderpreises ein bedeutendes Stück nähergekommen", erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Gründungsfreundliche Kommunen helfen Gründerinnen und Gründern, bürokratische Hemmnisse zu überwinden und unterstützen sie mit Angeboten, die diese wirklich brauchen. Seit der ersten Wettbewerbsrunde 2018/2019 konnten wir bereits 75 Kommunen mit dem Titel ‚Gründungfreundliche Kommune‘ auszeichnen."

Für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2020 wurde „Start-up BW Local“ in der Kategorie „Verbesserung der Geschäftsumgebung“ eingereicht. Mit dem Einzug in das europäische Finale als deutscher Beitrag zählt er nun bundesweit als „Best Practice“. Die Gewinner des Finales werden am 16. November in Berlin verkündet.

„Momentan sind viele Kommunen und Wirtschaftsförderungen vollauf damit beschäftigt, die lokalen Auswirkungen der Corona-Krise zu bewältigen. Doch wir dürfen die Gründerinnen und Gründer jetzt nicht aus den Augen verlieren“, mahnte die Wirtschaftsministerin. „Wir möchten noch mehr Kommunen und Landkreisen die Möglichkeit geben, sich für Gründungsunterstützungen das nötige Rüstzeug zu verschaffen und werden daher die Teilnahmemöglichkeit der aktuellen Wettbewerbsrunde bis zum 31. Juli ausweiten.“

Landeswettbewerb Start-up BW Local:

„Start-up BW Local“ unterstützt Kommunen bei der Schaffung gründungsfreundlicher Strukturen vor Ort. Gemeinden, Städte, Landkreise und interkommunale Zusammenschlüsse erstellen Konzepte zur Unterstützung von Gründungsinteressierten. Gründerinnen und Gründer bewerten die eingereichten Konzepte und zeichnen die überzeugendsten Wettbewerbsbeiträge mit dem Label „Gründungfreundliche Kommune“ aus. Neben der Auszeichnung unterstützt Start-up BW Local auch die Vernetzung und die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, zum Beispiel im Rahmen der „Pitches der Kommunen“ im Oktober. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Kooperation mit den baden-württembergischen kommunalen Spitzenverbänden Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag sowie vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) ausgetragen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wettbewerb und die Möglichkeit zur Bewerbung.

Der Europäische Unternehmensförderpreis

Die Europäische Kommission zeichnet seit dem Jahr 2006 Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis aus, die sich um die Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verdient machen. Teilnahmeberechtigt sind Institutionen aus den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Unione sowie in Island, Norwegen, Serbien und die Türkei. Neben „Start-up BW Local“ zieht mit dem Projekt „Greentech.Ruhr“ ein weiterer Beitrag aus Deutschland in das europäische Finale 2020 ein.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Europäischen Unternehmensförderpreis.

 

Zur Originalmeldung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
Zur Meldung der European Commission.
Zur Meldung des RKW Kompetenzzentrums.