Start-up BW Elevator Pitch

Landeswettbewerb für Gründerinnen und Gründer

LocalLogic

Über das Projekt:

LocalLogic zeigt Internationals in Deutschland, welche lokalen Regeln dort gelten, wo sie gerade sind: Ruhezeiten, Mülltrennung, Fristen für die Anmeldung. Der Standort wird nur auf dem Handy verarbeitet, unsere Server sehen nie GPS-Daten. Städte, Hochschulen, Unternehmen und Tourismusorganisationen kaufen die App und geben sie an die Menschen weiter, die sie betreuen.

Das Team

Kartini Vijian, Gründerin und Lead Developerin. Ich bin selbst nach Deutschland gezogen und kenne das Problem aus eigener Erfahrung.. Ich studiere Software Technology im Master an der HFT Stuttgart und habe vorher selbstständig Apps entwickelt, deshalb baue ich das Produkt selbst. Ein klickbarer Prototyp steht bereits. Ich suche eine Mitgründerin oder einen Mitgründer mit Hintergrund in deutschem Recht oder Legal Tech, idealerweise mit Vertriebserfahrung.

Die Idee

Produkt: Wer neu in Deutschland ist, erfährt von vielen Regeln erst, wenn es schon ein Bußgeld gibt. Anmeldung innerhalb von 14 Tagen, Ruhe am Sonntag, Mülltrennung je nach Stadt: Die Informationen sind über Dutzende deutschsprachige Websites verstreut. LocalLogic zeigt per Geofencing, was am aktuellen Ort gilt, einfach erklärt und in der eigenen Sprache.

Kundschaft: Nutzende sind Zugewanderte, internationale Studierende, Fachkräfte und Reisende. Bezahlen werden die Organisationen, die für sie zuständig sind: Städte, Hochschulen, Unternehmen mit internationalen Fachkräften und Tourismusorganisationen, die die App unter eigener Marke anbieten.

Marktchance: Jedes Jahr kommen rund 350.000 internationale Studierende, eine Million Expats und etwa 45 Millionen Reisende nach Deutschland. Wir schätzen, dass jährlich rund 3,6 Millionen von ihnen ein Bußgeld oder eine Verwarnung bekommen, zusammen etwa 380 Millionen Euro. Laut unserer Marktanalyse haben über 80 % der internationalen Studierenden Probleme mit der Anmeldung. In unseren Gesprächen hörten wir immer wieder: Von der Regel erfuhren sie erst, nachdem sie sie gebrochen hatten.

Finanzierung und Rentabilität: Die Ideenphase finanziert ein EXIST-Women-Stipendium über PLAN G an der HFT Stuttgart. Für Nutzende ist die App kostenlos, denn laut unserer Analyse bevorzugen zwei Drittel den Zugang über eine Institution. Zuerst verkaufen wir an private Studierendenwohnheime (3–5 € pro Mietpartei und Monat) und Personalabteilungen, danach an Hochschulen, Relocation-Agenturen und Städte. Nach einem kostenlosen Pilotprojekt an der HFT Stuttgart 2026 wollen wir 2027 einen monatlichen Umsatz von 1.000–3.000 € erreichen. Jede neue Stadt bedeutet vor allem neue Inhalte, deshalb steigen die Margen mit dem Wachstum.

Nachhaltigkeit: Wer die Regeln kennt, kommt schneller an, und die Ämter müssen weniger Fehler ausbügeln. Und weil der Standort auf dem Handy bleibt, muss niemand seine Daten hergeben, um Hilfe zu bekommen.
Standort: Baden-Württemberg
Gründungsjahr: 2027