Start-up BW Elevator Pitch

Landeswettbewerb für Gründerinnen und Gründer

KarmaFind

Über das Projekt:

KarmaFind ist ein digitales Fundbüro für Einrichtungen und Kommunen — es läuft auf Handy, Tablet und Rechner, ohne App und ohne Installation, datenschutzkonform und mit Hosting in der EU. Fundsachen liegen heute in Kisten und auf Fluren: Die Einrichtung weiß nicht, was sie hat, Eltern rufen an oder kommen vorbei, und am Ende wird aussortiert, was niemand gefunden hat. Genau dort setzt KarmaFind an: Ein Fund ist in Sekunden fotografiert, ohne Texteingabe — das können Hausmeister, Sekretariat, Ehrenamtliche oder Schülerinnen und Schüler gleichermaßen übernehmen. Gesucht wird in erster Linie über Bilder, ergänzend auch über Suchbegriffe. Jeder Fund bleibt zunächst privat in seiner Einrichtung; sie entscheidet selbst, ob und wann nicht abgeholte Gegenstände stadtweit freigegeben werden — so entsteht Schritt für Schritt ein Netz aus vielen Fundstellen.

Das Team

Dr. Johanna Karouby, Gründerin

Die Idee

KarmaFind ist eine DSGVO-konforme Fundsachen-Plattform, die Schulen, Kitas, Vereine, Bahnhöfe und kommunale Fundbüros – deren Mitarbeitende die Hauptnutzer sind – über Foto-Erfassung verbindet; eine KI-gestützte Zuordnung mit höherer Trefferquote ist in Entwicklung. Zahlende Kunden sind Kommunen, Landkreise und Schulträger, die als Jahresvertrag zahlen; Standorte und Bürger nutzen die Plattform kostenlos, was die nötige Netzwerkdichte schafft. Allein 716 deutsche Städte ab 20.000 Einwohnern ergeben ein Marktpotenzial von 4,3–8,6 Mio. € pro Jahr. Bisher finanziert über EXIST Women (Sachmittel), angestrebt sind erste Kommunalverträge als Umsatzbasis; nicht-verwässernde Förderung wird bevorzugt. Die Idee fördert Wiederverwendung statt Neukauf, und das Freemium-Modell macht Wachstum kosteneffizient, ohne hohe Vertriebskosten pro Standort.
Standort: Heidenheim
Gründungsjahr: 2027