Start-up BW Elevator Pitch

Landeswettbewerb für Gründerinnen und Gründer

BINDU – Less seminar. More transfer.

(eingereicht für: FEMALE FOUNDERS CUP 2026)
BINDU – Less seminar. More transfer.

Über das Projekt:

Organisationen haben nicht zu wenig Lerncontent. Sie haben ein Transferproblem.

Social Skills entscheiden jeden Tag über Zusammenarbeit, Führung, Konflikte und Mitarbeiterbindung. Trotzdem werden sie oft noch in einmaligen Trainings vermittelt, obwohl echte Verhaltensänderung Wiederholung, Anwendung und Reflexion braucht.

BINDU macht genau das möglich: mit realen Arbeitssituationen, maximal siebenminütigen Lernimpulsen, Praxis-Challenges und gezielter Wiederholung über mehrere Wochen.

Die BINDU Academy setzt dieses Prinzip bereits heute in Organisationen um und liefert die realen Use Cases für die spätere KI-gestützte Plattform mit Skillo.

Unser Ziel: Social Skills nicht nur erklären, sondern im Arbeitsalltag trainierbar machen.

Das Team

We don’t add diversity later. We build with it from day one.

BINDU ist für uns nicht nur ein Produkt. Es ist auch die Frage, wie wir selbst arbeiten und führen wollen.

Female Leadership bedeutet für uns deshalb nicht einfach: Frauen sitzen oben. Sondern: Verantwortung bewusst teilen, Macht reflektieren, klar entscheiden, zuhören und unterschiedliche Perspektiven wirklich ernst nehmen.

Meike, CEO (M.Sc.) kommt aus Gesundheit, Bildung und Didaktik. Sie hat über Jahre erlebt, wie Lernen in Organisationen funktioniert und wo es oft scheitert. Ihr Fokus: aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Lernmomente machen, die Menschen im echten Alltag helfen. DEIB und diversitätssensible Führung sind dabei kein Zusatz, sondern Teil ihrer Arbeit von Anfang an.

Theresa, CPO (M.Ed.) denkt vom Menschen aus. Sie fragt: Was brauchen Nutzer:innen wirklich? Was ist verständlich? Was funktioniert im Alltag? Sie bringt diese Perspektive in Produkt, Zusammenarbeit und Kund:innenkontakt ein.

Dominik, CTO (B.Sc.) macht aus unserer Idee Technologie. Er übersetzt Didaktik in App-Logik, KI, RAG und skalierbare Systeme und sorgt dafür, dass BINDU nicht nur gut gedacht, sondern auch technisch tragfähig ist.

Die Idee

BINDU entwickelt ein lernpsychologisch fundiertes Transfersystem für Social und Future Skills. Im Mittelpunkt stehen nicht möglichst viele Lerninhalte, sondern die Frage, wie Menschen neue Verhaltensweisen tatsächlich in ihren Arbeitsalltag übertragen. Dafür verbindet BINDU reale Arbeitssituationen mit kurzen Lernimpulsen, Praxis-Challenges, Reflexion, Wiederholung und Transferbegleitung über mehrere Wochen. Der Markteintritt erfolgt über die BINDU Academy mit Transfer Sprints, Team Labs und Train-the-Trainer-Angeboten. Wiederkehrende Bedarfe und validierte Anwendungsfälle werden schrittweise in eine skalierbare, KI-gestützte B2B-Plattform mit dem digitalen Coach „Skillo“ überführt.

Unsere ersten Kund:innen sind Organisationen aus Gesundheit, Pflege, Sozialem und Bildung. In diesen Bereichen treffen hohe Anforderungen an Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit auf Zeitdruck, Schichtarbeit, Fachkräftemangel und heterogene Teams. Nutzer:innen sind Mitarbeitende, Führungskräfte und Multiplikator:innen; Kaufentscheidungen treffen insbesondere Geschäftsführungen, Personalentwicklung, Learning & Development, Organisationsentwicklung und Akademieleitungen. Erste Organisationen aus diesen Branchen haben bereits Interesse an Pilotprojekten und Zusammenarbeit signalisiert.

Die Marktchance liegt darin, Social Skills nicht länger als punktuelle Weiterbildung zu behandeln, sondern als kontinuierlich trainierbare Kompetenz. Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Feedback, Perspektivwechsel, Führung und emotionale Regulation gewinnen in zunehmend digitalisierten und KI-gestützten Arbeitswelten weiter an Bedeutung. BINDU positioniert sich dabei nicht als weitere Content-Bibliothek, sondern als Transfersystem zwischen Weiterbildung und verändertem Verhalten. Die Differenzierung entsteht aus der Verbindung von Learning Science, realen Arbeitssituationen, kurzen Lernformaten, wiederholter Anwendung, Transfermessung und Diversity by Design.

Das Geschäftsmodell verbindet kurzfristige Academy-Umsätze mit langfristig wiederkehrenden Softwareerlösen. In der ersten Phase entstehen Einnahmen durch Workshops mit Transferbegleitung, Pilotprogramme, Transfer Sprints, Team Labs, Train-the-Trainer-Programme und organisationsspezifische Lernpfade. Pilotpakete von etwa 4.900 bis 9.900 Euro für acht bis zwölf Wochen und 50 bis 150 Nutzer:innen dienen zunächst als zu validierende Preisannahme. Mit zunehmender Produktreife soll das Modell um monatliche B2B-Lizenzen ergänzt werden. Diskutierte, noch zu validierende Preisannahmen liegen bei etwa 8,90 Euro pro Nutzer:in im Basic-Modell und 14,90 Euro im Pro-Modell; Enterprise-Angebote werden individuell kalkuliert.

Die Profitabilität soll in drei Schritten entstehen: Zunächst validieren Academy-Angebote Bedarf und Zahlungsbereitschaft und schaffen frühe Umsätze. Anschließend werden wiederkehrende Probleme in standardisierte Lernpfade und Transferprogramme überführt. Mit der digitalen Plattform entstehen schließlich wiederkehrende Lizenzerlöse und organisationsweite Roll-outs bei sinkendem Aufwand pro zusätzlicher Nutzerin bzw. zusätzlichem Nutzer. Die Academy ist damit kein Widerspruch zur Skalierbarkeit, sondern reduziert Entwicklungsrisiken und schafft die Grundlage für das spätere Softwaregeschäft.

Die Finanzierung der ersten Phase soll über Academy-Umsätze, bezahlte Pilotprojekte und ergänzende Fördermittel erfolgen. Größere Investitionen in die technische Entwicklung werden an überprüfbare Meilensteine gekoppelt, etwa gewonnene Pilotkund:innen, bezahlte Transferprogramme, nachgewiesene Nutzung, wiederkehrende Use Cases und die Entwicklung eines validierten digitalen Prototyps. Für die weitere Skalierung kommen öffentliche Innovationsförderung und gegebenenfalls Beteiligungskapital infrage.

Nachhaltigkeit verstehen wir sozial, wirtschaftlich und im Produktdesign. Kurze digitale Lernformate ermöglichen Weiterbildung auch für Beschäftigte in Schichtarbeit, dezentralen Einrichtungen und stark belasteten Arbeitsbereichen. Diversitätssensibles und möglichst barrierearmes Design soll unterschiedliche Beschäftigtengruppen besser erreichen. Inhaltlich stärkt BINDU Kompetenzen, die für langfristig funktionierende Organisationen zentral sind: Kommunikation, Zusammenarbeit, Konfliktfähigkeit und Führung. Digitale Transferphasen reduzieren zudem Reiseaufwand und ermöglichen standortübergreifendes Lernen. Wirkung wird dabei nicht pauschal versprochen, sondern in Pilotprojekten schrittweise überprüft.

Unser Ziel ist, BINDU langfristig von einem Weiterbildungsangebot zu einer digitalen Infrastruktur für kontinuierliches Social-Skills-Lernen zu entwickeln.
Standort: Heilbronn / Freiburg
Gründungsjahr: 2027